Séraphine de Senlis gehört gemeinsam mit Henri Rousseau (1844–1910) zu den bekanntesten naiven Malern Frankreichs. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk mystisch-religiöser Prägung. Die zumeist abstrahierten floralen Motive künden von einer stark suggestiven Phantasie.
Nach dem Tod der Künstlerin erfuhr ihr Werk allgemeine Wertschätzung. Anatole Jakovsky bezeichnete die Malerin als eine der grössten naiven Maler der Welt und aller Zeiten.[1]
Die ersten von Wilhelm Uhde erworbenen Werke der Künstlerin wurden während des ersten Weltkrieges beschlagnahmt und verkauft. Ihr Aufbewahrungsort ist nicht bekannt. Museen, die Gemälde der Séraphine de Senlis ausstellen, sind das Museum Charlotte Zander in Bönnigheim, mit der größten Sammlung an Arbeiten von Séraphine, das Clemens-Sels-Museum in Neuss, das Musée National d’Art Moderne in Paris (Der rote Baum, 1927/28), das Musée Maillol in Paris (7. Arrondissement), das Musée International d’Art Naif Anatole Jakovsky in Nizza, das Musée du vieux-château in Laval (Mayenne), das Musée d'art in Senlis, das Musée d'art naïf in Béraut (Gers) und das Musée d'art naïf in Vicq (Yvelines). Weitere Werke befinden sich in Privatbesitz.
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